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ZEITGESCHICHTE Nr. 24   31. Dezember 2009
«... daß man alle Willkür, alles Machen meidet»: Zur Lektüre und Wirkung daoistischer Texte während der Nazizeit (1933-1945) – «Licht aus dem Osten» – Flugblatt II der Weißen Rose – Die deutsche Sinologie vor 1945 – Philologie und Literaturgeschichte – Laozi-Übersetzungen während der nationalsozialistischen Periode – Emigration deutscher Sinologen – Opposition zum Regime – Daoistische Einflüsse in der zeitgenössischen Literatur – Hermann Hesse und Martin Heidegger – Eine späte Wirkung der Reisetagebücher des Grafen Hermann A. von Keyserling.
Knut Walf, Nijmegen

CHINA Nr. 21   15. November 2008
Laozi auf Latein: Zu einer Edition einer frühen lateinischen Teilübersetzung des Laozi – Eine Leistung der frühen Chinamission der Jesuiten – Die Option der Figuristen – Theologische Traditionen der Hermeneutik der Übersetzer.
Knut Walf, Nijmegen

GESCHICHTE/KIRCHE Nr. 2   31. Januar 2008
«... Sie haben ihre Herzen verhärtet»: Zur Rolle der deutschen Kirchen angesichts des Judenmords in Europa – Zu den Studien von Bernward Dörner und Peter Longerich – Öffentliche Meinung im nationalsozialistischen Deutschland – Was wußten die Deutschen? – Katholische Bevölkerung und die Parteipropaganda – Differenzen innerhalb der Bischofskonferenz – Der päpstliche Nuntius Cesare Orsenigo.
Knut Walf, Nijmegen

DAOISMUS Nr. 12   30. Juni 2007
Das Leben des Menschen ist wie ein Lichtstrahl …: Zur ersten vollständigen Übersetzung des chinesischen Klassikers Zhuangzi ins Niederländische – Eine Meisterleistung des Sinologen Kristofer Schipper – Wissenschaftlich fundiert und kritischer Exegese genügend – Zur allgemeinen Übersetzungssituation – Zu den Forschungen von K. Schippers – Vertraut mit dem sogenannten Volksdaoismus – Studien zu daoistischen Riten – Konkordanzen der daoistischen Schriften – Zhuangzi und seine Schule – Zur Frage der Autorschaft – Zur Welt- und Naturauffassung im Daoismus – Parabeln und Geschichten – Suchende Ehrlichkeit.
Knut Walf, Nijmegen

AUTOBIOGRAPHIE/SCHOAH Nr. 3   15. Februar 2006
Morden in Stille: Die Überlebensgeschichte eines jüdischen Mädchens in Polen – Zur Autobiographie von Irene Eber – Eine Erzählweise in Fragmenten – Warten als Leitmotiv – Das Schweigen während des Mordens – Ein nicht zu bändigender Überlebenswille – Auseinandersetzung mit den psychischen Folgen des Überlebens.
Knut Walf, Nijmegen

RELIGIONSWISSENSCHAFT Nr. 7   15. April 2005
Daoismus im deutschsprachigen Raum: Zu einer Studie von Oliver Grasmück – Späte Wahrnehmung des Daoismus – Eine gebrochene und zweigeteilte Rezeption – Schwaches Interesse am Volksdaoismus – Der Beitrag der Jesuiten – Die Folgen des Ritenstreites – Abnehmende Aufmerksamkeit für die daoistischen Quellen – Das chinesische Denken und die Theologie des 20. Jahrhunderts.
Knut Walf, Nijmegen

KIRCHLICHE ZEITGESCHICHTE Nr. 13/14   15./31. Juli 2004
Konrad von Preysing – Bischof und Anwalt des Rechts: Zur Biographie eines einzigartigen Kardinals – Ein Kind des 19. Jahrhunderts – Karriere eines Wertkonservativen – Seit 1935 Bischof von Berlin – Ein Anwalt der Schwachen und des Rechts – Vorbehalte gegen den päpstlichen Nuntius – Kontakte mit dem Widerstand – Einsatz für die verfolgten Juden – Nach dem Krieg – Integration der Heimatvertriebenen.
Knut Walf, Nijmegen

KIRCHE/KIRCHENRECHT Nr. 7   15. April 2002
Ein «Handbuch» für den Bischof? Zu Georg Biers kanonistischer Studie über den Diözesanbischof – Bischöfliche Gewalt durch Weihe oder Amtsübertragung – Abhängige Gewalt – Ein restriktives Verständnis von Kollegialität – Ein desillusionierendes, aber nützliches Buch.
Knut Walf, Nijmegen

CHRISTENTUM/DIALOG Nr. 5   15. März 2002
Bibel und China: Ein Workshop in Taipei (5. bis 8. Januar 2002) – Chinesische Bibelübersetzungen und ihre Problemgeschichte – Einfluß auf die chinesische Literatur – Kulturvergleichende Themen – Unterschied und Übereinstimmung der Bedeutung von Leiden – Beispiele aus der bildenden Kunst – Besuch an der Theologischen Fakultät der Fu Jen-Universität – Zum Verhältnis von Untergrundkirche und Patriotischer Vereinigung – Eine junge Gesellschaft.
Knut Walf, Nijmegen

IN MEMORIAM Nr. 23/24   15./31. Dezember 2001
Ein Leben zwischen Ost und West: Zum Tode von Julia Ching (1934–2001) – Chinesische Tradition und europäische Bildung – Publikationen zum Neokonfuzianismus und den Religionen im China der Song- und Ming-Dynastien.
Knut Walf, Nijmegen

PHILOSOPHIE/CHINA Nr. 12   30. Juni 2001
«Die einfachen Leute bedienen sich seiner Tag für Tag»: Zwei neue Publikationen zur chinesischen Philosphie – Rezeption des Daoismus im Westen – Ekklektizismus und Dialog – Problematisierung des Begriffs «chinesische Philosophie» – Sprache und Denken im westlichen Kontext – Ein nach rückwärts gewandter Blick – Die alltägliche Weisheit der einfachen Leute.
Knut Walf, Nijmegen

DAOISMUS Nr. 2   31. Januar 2001
Eine kaum gekannte Religion: Zu einem neu erschienenen Handbuch – Verfaßt von 28 Autoren – Aspekte des religiösen Daoismus – Neue Bewertung seines Einflusses auf die chinesische Gesellschaft.
Knut Walf, Nijmegen

IN MEMORIAM Nr. 18   30. September 2000
«Vom Leben zum Recht»: Zum Tode des amerikanischen Kanonisten James H. Provost – Lehrer, Forscher und Priester – Ein eigenständiger theoretischer Kopf der amerikanischen Kanonistik – Leitungsfunktionen in der «Canon Law Society of America» – Im Dialog zwischen der römisch-katholischen und der anglikanischen Kirche engagiert – Schwierigkeiten mit Rom – Dem Zweiten Vatikanischen Konzil verbunden.
Knut Walf, Nijmegen

GESCHICHTE/PHILOSOPHIE Nr. 15/16   15./31. August 2000
Wege des Dao in den Westen: Stationen und Tendenzen eines Kulturaustausches – Franz Kafka und der Geist des Daoismus – Die Berichte und Briefe der Jesuiten-Missionare aus China – Die Debatten unter den Intellektuellen des 17. Jahrhunderts – China und die europäischen Kolonialkriege – Opiumkrieg und seine Folgen – Zur Rezeption des Daoismus – Vergleiche mit Texten aus dem Neuen Testament – Übersetzungen in europäische Sprachen – Interesse der Theosophen – Europäische Kulturkritik und China als Alternative – Dao-Lehre und die Psychologie – Nationalsozialismus und erzwungene Emigration deutscher Sinologen – Daoismus als Religion der Dichter – Zum Problem der Übersetzung.
Knut Walf, Nijmegen

RELIGIONSGESCHICHTE Nr. 18   30. September 1999
Abstand vom Alltagsauge: Zu einer Neuübertragung des Bi-Yän-Lu und zu einer Anthologie klassischer Zen-Texte – Komplexe Textgeschichte des Bi-Yän-Lu – Eine wechselvolle Rezeptionsgeschichte – Der Unterschied zwischen dem westlichen und östlichen Kulturkreis – Analytisch-kritisches Denken und paradoxe Argumentationsfiguren.
Knut Walf, Nijmegen

KIRCHE/RECHT Nr. 12   30. Juni 1999
Zum Verrechtlichungsdilemma in Religion und Kirche: Wandel der Religion in Westeuropa und Nordamerika – Eine paradoxe Situation – Verdampfen institutioneller Religion und wachsendes Interesse an Religion – Die Unterscheidung von Religion und Religiosität – Das Phänomen der «Auswahlreligiosität» und das «Basteln» – Religion und Recht – Das Verrechtlichungsdilemma als Problem westlicher Religion – Traditionen und Wirkungen des römischen Rechtes – Positionen in der Alten Kirche – Ablehnung des Kirchenrechtes in der Reformation – Rationalität des Rechtes heute.
Knut Walf, Nijmegen

CHINA Nr. 6   31. März 1999
Daoismus in China heute: Notizen zu einem Kongreß und einer Reise – Vorträge über historische Themen – Aktuelle Bedeutung des Daoismus nur am Rande debattiert – Fund eines Fragments des Laozi-Textes – Frühphase historisch-kritischer Forschung – Daoistische Klöster und Tempel heute – Hongkongs Lebensart nach der Rückkehr nach China.
Knut Walf, Nijmegen

TAGUNG Nr. 21   15. November 1997
Daoistische Tradition und Moderne: Zu einer internationalen Konferenz in St.Augustin bei Bonn – Die gesellschaftliche Bedeutung des Daoismus – Der Verweis auf die chaotische Dimension menschlicher Existenz – Rezeption innerhalb philosophischer Positionen in China wie im Westen – Das Ideal einer «Gesellschaft des Großen Friedens» – Daoismus und die europäische Moderne und Postmoderne – Zu zukünftigen Entwicklungen in China und Taiwan.
Knut Walf, Nijmegen

BUCHHINWEIS Nr. 4   29. Februar 1996
Laozis Botschaft: Erweiterte, korrigierte und teilweise neu kommentierte Übersetzung des "Tao-te-king" von Ernst Schwarz – Bezüge zu Problemstellungen des heutigen Menschen werden hergestellt – Der Unterschied zwischen dem Weisen und dem Wissenden.
Knut Walf, Nijmegen

KIRCHENRECHT Nr. 19   13. Oktober 1995
Gott, Mensch und Gesetz: Zum Tode von Peter Huizing SJ (1911-1995) – Lehrtätigkeit in Maastricht, Rom und Nimwegen – «Recht folgt dem Leben» – Für ein pastorales Eherecht – Kirchenordnung statt Kirchenrecht – Warnung vor Theologisierung historischer Strukturen – Pragmatischer Holländer und innovativer Kirchenrechtler.
Knut Walf, Nijmegen

KIRCHE Nr. 3   15. Februar 1995
Eine Chance für synodale Strukturen und Rechte? Der undeutliche Begriff "Synode" – Synodale Formen im Kirchenrecht von 1983 – Kirchenreform und synodale Bewegung in den deutschsprachigen Ländern – Klauseln und Absicherungen der Bischofskonferenzen – Synodalprinzip und kollegialer Akt – Mehrdeutigkeiten im geltenden Recht – Das Ökumenische Konzil wird abgewertet – Vatikanische Machtpolitik durch Schaffung von Sperrminoritäten in kollegialen Gremien.
Knut Walf, Nijmegen

RELIGION Nr. 9   15. Mai 1994
Ahnungen des DAO (II): WU WEI bedeutet «nicht berechnend handeln» – Und zwar verborgen und jede Publizität scheuend – Abgeschiedenheit im jeweiligen Lebenskontext – Man kann das DAO nur im Stillen finden – Kann man es zum Besitztum machen? – Freiheit von den Dingen Voraussetzung für die Erfahrung des DAO – Ist das DAO überhaupt noch in der Welt? – DAO als Rettung für die gefährdete Welt – Leben und Tod – Wer dem DAO folgt, ist im Zeitlosen geborgen.
Knut Walf, Nijmegen

RELIGION Nr. 8   30. April 1994
Ahnung des DAO: Erfahrungen der Einswerdung mit dem Kosmos – Die Tiefenstruktur einer alltäglichen Erfahrung – Tee und Buddhismus – Bewußt schlichte Gestaltung des Ambiente bei der Teezeremonie – Die unbeantwortbare Frage nach dem Ursprung des DAO – DAO ist gleichzeitig ein konkreter und ein abstrakt-philosophischer Begriff – Die Herausbildung des Chan-Buddhismus – Kann die Erfahrung des DAO verlorengehen? (Abschließender Teil folgt)
Knut Walf, Nijmegen

USA Nr. 3   15. Februar 1993
Eine vorrevolutionäre Gesellschaft? Zu einer Untersuchung des Philosophen Werner Peters – Drei Wesenselemente der amerikanischen Demokratie – Durchlässigkeit der Gesellschaft, Mobilität der Menschen und ihre aktive Widerborstigkeit – Eine durch Medien beherrschte Gesellschaft – Imperialer Charakter der Präsidentschaft – Widersprüche der Pax Americana.
Knut Walf, Nijmegen

KIRCHENRECHT Nr. 18   30. September 1992
Vom alten zum neuenCodex: Überlegungen zu kanonistischen Grudlagenfragen (2) – Zunehmende Einschränkungen der Eigenständigkeit der Teilkirchen – Die päpstlichen Gesandten und die Ernennung der Bischöfe – Der Treueeid des Diözesanbischofs – Herabstufung des Ökumenischen Konzils – Die sogenannte konkurrierende Jurisdiktion – Zunehmende Verrechtlichung und Bürokratisierung der Kirche – Gefordert sind Subsidiarität und Dezentralisierung – Das Recht bedarf der Selbstkritik und der ständigen Revisionen.
Knut Walf, Nijmegen

KIRCHENRECHT Nr. 17   15. September 1992
Vom alten zum neuen Codex: Überlegungen zu den kanonistischen Grundlagenfragen (1) – Nach der Promulgation von 1917 – Die Anfragen von R. Sohm, U. Stutz und J. Klein – Das Postulat einer Kirche der freien Gefolgschaft – Zweites Vatikanum und Reformideen für das Kirchenrecht – Fundamentale Gegensätze zwischen Aussagen des Konzils und dem neuen Codex von 1983 – Zum Begriff «Kirche» und «Amt» – Schwerpunkte nachkonziliarer Diskussionen – Die approbierten Leitlinien von 1967 und deren veränderte Fassung im Codex von 1983.
Knut Walf, Nijmegen

KIRCHE Nr. 23/24   15. Dezember 1991
Erzbischof Weaklands «unangebrachte» Anregung: Endfassung seines Hirtenbriefes notiert Reaktionen auf den Entwurf, auch den römischen Tadel bezüglich der Pristerweihe verheirateter Männer – Priesterweihe für Frauen am meisten gefordert – Stimmung gegen Amtskirche an der Basis – Eucharistie unerläßlich – Priesterimport keine Lösung – Rolle der Laien – Deutliche und ehrliche Worte.
Knut Walf, Nijmegen

USA Nr. 8   30. April 1991
Das Recht der Gemeinde auf Eucharistie: Der Hirtenbrief von Erzbischof Rembert G. Weakland (Milwaukee) – Breites Konsultationsverfahren innerhalb der Diözese – Nüchterne Bilanz über den Priestermangel – Die «eucharistische Kirche» ist in Gefahr – Als einziger Ausweg bleibt die Forderung nach verheirateten Priestern – Warten auf die Reaktion Roms.
Knut Walf, z. Zt. Washington, D.C.

BUCHHINWEIS Nr. 7   15. April 1991
Lebensversuche in Porträts: Zu einer Publikation von K. D. Ulke – Ein unverstellter Blick auf 26 Menschen.
Knut Walf, z. Zt. Washington, D.C.

KIRCHE Nr. 7   15. April 1990
Die umstrittenen Bischofsernennungen der letzten Jahre: Stärken und Schwächen des Buches von G. Hartmann über die Bischofsernennung in Geschichte und Gegenwart – Was hat der neue Codex geändert? – Einsetzung von Koadjutoren zur Umgehung der normalen Ernennungsprozedur – Wie es weitergehen könnte.
Knut Walf, Nijmegen

LYRIK Nr. 6   31. März 1989
«Der Mensch ist von Geburt still»: Zu einer Anthologie chinesischer Lyrik aus drei Jahrtausenden – Heimatlosigkeit des Menschen in der Welt – Taoistische und buddhistische Einflüße.
Knut Walf, Nijmegen

BUCHHINWEISE Nr. 6   31. März 1989
Heilswege der Weltreligionen: Ein Band mit Quellentexten.
Knut Walf, Nijmegen

KIRCHE Nr. 1   15. Januar 1989
Die Kölner Bischofswahl war nicht frei: Die wichtigsten Etappen der Vorgänge 1988 – Kardinal Meisner als Wunschkandidat des Papstes – Die Pressekonferenz von Bischof Lehmann – Eine freie Wahl durch das Domkapitel war nicht mehr gewährleistet – Bindung des Bischofs an seine Ortskirche? – Schleichende und willkürliche Strukturveränderung der Kirchenverfassung – Zur Neubestellung des Erzbischofs von Salzburg (vgl. Kasten).
Knut Walf, Nijmegen

KIRCHE Nr. 20   31. Oktober 1988
Gefahr für die Kollegialität: Zur Diskussion um theologische Grundlagen und rechtlichen Status der Bischofskonferenzen – Eine Umfrage der römischen Bischofskongregation – Anfrage der Bischofssynode von 1985 – Ein enggeführter Begriff von Kollegialität – Abwertung der Bischofskonferenzen – Mißachtung der bisher gemachten positiven Erfahrungen.
Knut Walf, Nijmegen

KIRCHENRECHT Nr. 15/16   31. August 1988
Wie sieht der neue Codex die Unfehlbarkeit? Kommentar zu den Canones 749 bis 754 – Vergleich mit den Aussagen des II. Vatikanums – Glaubensgehorsam und Glaubenszustimmung – Zur Frage nichtunfehlbarer Lehräußerung – Nachträgliche, durch den Papst eingefügte allgemeine Strafandrohung – Gesetzgeber legte durch die Gesetzesrevision eigene Kompetenzen extensiv aus.
Knut Walf, Nijmegen

TIBET Nr. 22   30. November 1987
Impressionen von einer Reise: Besetztes Land mit apartheids-ähnlichen Verhältnissen – Chinesische Sprache und Schriftzeichen dominieren – Zerstörungen aus einer Zeit der Eroberung und der Kulturrevolution – Ein kleiner Rest von Klöstern ist geblieben – Ansätze zu Modernisierung im Sinne Chinas – Tibetische Religion im Alltag integriert – Chinesisches Unverständnis für gelebte Religiosität – Grundlegende Differenzen im Lebensgefühl der beiden Länder – China lebt heute ohne geistige Vision.
Knut Walf, Nijmegen

ZEITGESCHICHTE Nr. 20   31. Oktober 1987
Ein ungelöster Kirchenkonflikt: Zu einer umfangreichen Studie von Ludwig Kaufmann – Dokumentation und zeitgeschichtliche Analysen zum «Fall Pfürtner» (1971-1974) – Die Verantwortlichkeit des Ortsbischofs – Geheimverfahren der Glaubenskongregation – Ordensgeneral als deren Vollzugsorgan – Klärender, aber unwirksamer Beitrag der Theologischen Fakultät Fribourg – Vermittlungsbemühungen des Präsidenten der Schweizerischen Bischofskonferenz – Die Rolle der Juristen – Schweizerische Synode fordert Revision der Lehrverfahren – Neuer Vertrag zwischen Fribourg, Dominikanerorden und Vatikan – Die neuen Fälle: L. Boff, C. Curran.
Knut Walf, Nijmegen

RELIGIONSGESCHICHTE Nr. 18   30. September 1987
Zen – indische und chinesische Wurzeln: Zur Neubearbeitung eines «Klassikers» von Heinrich Dumoulin – Yoga als indische Wurzel des Zen – Tao als immanentes Prinzip der Welt – Wandel von individuellen Lebensstil zum Gemeinschaftsleben in Zen-Klöstern – Gelungene Synthese von Taoismus und Buddhismus während der T'ang-Zeit (7. bis 9. Jh.).
K. Walf, Nijmegen

BUCHBESPRECHUNG Nr. 19   15. Oktober 1986
China im Wandel: Zu einer Veröffentlichung von Luis Gutheinz SJ (Taiwan) – Versuch eines Brückenbaus über Kontinente hinweg – Zur Begegnung zwischen christlichem und chinesischem Denken.
Knut Walf, Nijmegen

BUCHHINWEIS Nr. 9   15. Mai 1986
Hinduismus, Buddhismus und Taoimus als Heilswege: «Religion an sich» gibt es nicht, wohl aber Religionen – Miteinander sprechen als Weg der Begegnung.
Knut Walf, Nijmegen

RELIGIONEN Nr. 8   30. April 1986
Tao = Gott? (2): Ahn des Himmels – Urmutter des Alls – Hohe Wertschätzung weiblicher Metaphern – Synonyme für Ruhe – Schwachheit ist zugleich deren Stärke – Gelegentlich werden personenhafte Züge des Tao genannt – In seiner Unwandelbarkeit schafft es alle Veränderung – Dimension der Zeit wird relativiert – Wesentliche Tendenz, von Zuständen des Tao zu sprechen, ist irreführend – Als existentielles Philosophieren für europäische Religionsphilosophen attraktiv – Schellings intuitive Rezeption – Entscheidender Differenzpunkt liegt im Subjektbegriff.
Knut Walf, Nijmegen

RELIGIONEN Nr. 7   15. April 1986
Tao = Gott? (1): Taoistische Klassiker wurden im Westen durch Theologen und theologisch interessierte Laien verbreitet – Ihr Erkenntnisinteresse bestimmte Interpretation von Begriffen und Inhalten taoistischer Lehre – Suche nach Parallelen zum eigenen, christlichen Gottesverständnis – Beziehungen von Tao und Ti – Zusammenhang zwischen Tao und Entstehung des Kosmos – «Namenlos: des Himmels, der Erde Beginn» – Worte können das Tao nicht erreichen – Vorstellung von einer Kreisbewgung aller Dinge in ihrer Vielfalt.
Knut Walf, Nijmegen

KIRCHENRECHT Nr. 5   15. März 1986
Zur Bewertung der Homosexualität im neuen Kodex: Interdisziplinäre Arbeitsgruppe in Holland berät Konsequenzen eines voregeschlagenen Antidiskriminerungsgesetzes – Erst seit der Scholastik eine klare moraltheologische Bewertung (männlicher) Homosexualität – Das kirchliche Rechtsbuch von 1917 hat vor allem Stafbestimmungen für Kleriker – Als schwerwiegendes Vergehen eingestuft – Im neuen Kirchenrecht (1983) nicht mehr eigens als Straftatbestand genannt – Subsumierbar unter die in c. 1395 § 1 und c. 1399 bezeichneten Tatbestände – An der grundsätzlich diskriminierenden Einschätzung hat sich in den kanonistischen Kommentaren kaum etwas geändert.
Knut Walf, Nijmegen

TAO Nr. 17   15. September 1984
Wachsendes Interesse im Westen: Bislang größeres öffentliches Interesse für den Konfuzianismus – Untergründige Wirkungsgeschichte taoistischer Philosophie bei europäischen Intellektuellen – Problem der Übersetzung der Grundbegriffe – Pionierleistung französischer Wissenschaftler – Aktualität der Tao-Lehre: Skeptische Erkenntnishaltung – Gegen gewaltsame Eingriffe in natürliche Vorgänge und Mißbrauch von Waffen und Gewalt – Der einsame Weg zum Tao als Kraft für Gegenwart und Zukunft.
Knut Walf, Nijmegen

HOLLAND Nr. 23/24   15. Dezember 1983
Kirchenprovinz in «Babylonischer Gefangenschaft»: Roms Bischofsernennungen an der früher üblichen Mitsprache der Diözesen vorbei – Betroffenheit beim Kardinal und weiten Kreisen des Volkes – Mißachtung der Realität einer gemeindekirchlichen Tradition – Zentralistische Eingriffe fördern horizontales Schisma – Erklärung der Mariänburg-Gruppe – Basisbewegung: Weniger Großkirche, mehr gesellschaftliches Engagement – Reaktionäres Gegenspiel der großen Gönner – Erneute Auseinandersetzungen um Priesterausbildung.
Knut Walf, Nijmegen

HOLLAND Nr. 19   15. Oktober 1983
Eine Kirche unter Kuratel: Ein jüngst erschienener Beitrag zur «empirischen Ekklesiologie» von Walter Goddijn – Zurückhaltend kommentierte Daten, nicht Spekulationen – Persönliche Betroffenheit und Insiderkenntnisse des Autors – Stein des Anstoßes: offen debattiete Zölibatsfrage – Das niederlänedische Pastoralkonzil (1970) und seine Vorgeschichte im europäischen Rahmen (Churer Bischofssymposion 1969) – Kardinal Alfrink ein im Stich gelassener Vermittler – Verfahrene Situation heute.
Knut Walf, Nijmegen

RELIGIONSKRITIK Nr. 20   31. Oktober 1982
Vatikanum II. – Zerstörung der Sinnlichkeit? Zu einer Publikation von Alfred Lorenzer: Eine nützliche, aber diffuse Kritik am Konzil – Kultur als Symbolsystem – Zum Thema gemacht in Rahmen einer materialistischen Sozialisationstheorie – Ihr Ort: nachfamiliale Gesellschaftsprozesse – Liturgiereform als prägnantes Paradigma: Pädagogisierung und Indoktrination – Zentrierung auf das Wort und Phantasieverlust – Eine von oben verordnete Veränderung – Wie ist eine kritisch-rationale Theologie mit der Rettung des Symbolisch-Sinnlich zu verbinden?
Knut Walf, Nijmegen

KANONISTIK Nr. 3   15. Februar 1982
Systematischer Grundriß zur Kirchenrechtslehre: Orientierungsschneisen in unwegsames Gebiet – Johannes Neumann verknüpft Kanonistik mit Institutionentheorie – Neue Ansätze zu rechtstheoretischer Reflexion – Grundfragen um «Recht und Ordnung» in der Kirche – Illusionslos, deshalb manchmal desillusionierend – Kritische Anmerkungen – Kein durchgängiger Einbezug des neuen Codexprojekts – Dort z.B. kein Platz für die Institution Konzil: Wo bleibt der Protest?
Kunt Walf, Nijmegen

KIRCHEN Nr. 4   28. Februar 1981
Marginalien zum Exodus aus der Institution: Holländische und deutsche statistische Daten – Vorsichtige Interpretation – Kirchenaustritte und Zeichen wiederauflebender Religiosität – Gründe für stilles Weggehen auch bei überzeugten Christen – Unterschiedlicher Normbegriff und Nicht-Erwachensensein – Der Teufelskreis von Anonymität und Privatismus unter Krichgängern – Was viele Menschen außerhalb der Kirche suchen – Andersartige (Nicht selten exotische) Bezugspunkte für individuelle Religiosität – Neue Verbindung von Kontemplation und Aktion in Basisgemeinschaften – Hilft zum Beispiel Buddha dem emanzipatorischen Bestreben religiös engagierter Zeitgenossen? – Neu gestellte alte Fragen müßten von den Kirchen neu beantwortet werden.
Knut Walf, Nijmegen

Nr. 10   31. Mai 1980
Mehrdeutige und lückenhafte Konzilslehre: Die berühmte «Vorbemerkung» zur Kirchenkonstitution war bereits der Auftakt zur endlosen Folge von Interpretationen des Konzils – Die Unschärfe liegt weniger im Dogma als in der Anwendung auf die Kirchenordnung – Psychologische Kluft zwischen Dogmatikern und Kanonisten – Zuflucht zum «Formelkompromiß» in der Sprache des Vatikanum II – Wurde das Verhältnis vom Primat und Episkopat verändert? – Rechtsprachliche Mängel bezüglich Bischofskonferenzen – Jurisdiktionsgewalt: von den untergeordneten Amtsträgern ist nicht die Rede – Für die Laien wird ihr «Weltcharakter» betont, seelsorglich sind sie «Schutzgenossen» – Mangelnde Berücksichtigung der Wechselwirkung zwischen Lehramt und «Glaubenssinn» der Gläubigen – Beispiele ekklesiologischer Neuansätze, die sich wegen der Lücken und Zweideutigkeiten als nicht tragfähig erweisen.
Knut Walf, Nijmegen

KIRCHENRECHT Nr. 18   30. September 1979
Kirchliche Rechtsordnung und religiöse Emanzipation: Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit kirchlicher Ordnung – Grauzonen, Greuel oder Chance? – Kodex von 1917, Vatikanuum II und Entwürfe für Kodexrevision als Bezugspunkte – Je nach Altersgruppe unterschiedliches Normenverständnis – Warum kirchliche Vorschriften exotisch wirken – Untaugliche Zuflucht zu bürokratischem Regelsystem – Grauzonen: Spielraum zwischen Recht und Leben oder der Doppelkexistenz in Recht und Moral? – Vorbedingungen für einwirksames Recht – Rahmengesetze, die dem unterschiedlichen gesellschaftlichen Entwicklungsgrad der Teilkirchen Rechnung tragen – Lehren aus Rechtsgeschichte und Soziologie.
Knut Walf, Nijmegen

KIRCHENRECHT Nr. 20   31. Oktober 1978
Eine theologische Disziplin in der Sackgasse: Zum Pontifikatsbeginn Bestandesaufnahme über die Lage im Kirchenrecht – Diskussion unter Paul VI. vor allem um zwei Großprojekte: Reform des kirchlichen Gesetzbuchs und Entwürfe zu einer «Lex fundamentalis» – Bedenkliche Negierung soziologischer Befunde – Dafür kanonistische Glasperlenspiele – Rechtsunsicherheit durch sprachliche Mängel – Wenig Chancen für Alternativvorschläge –Warum die Kanonistik nicht mehr attraktiv ist – Prekäre Nachwuchslage in der Bundesrepublik – Das Ausscheiden von andersdenkenden Kirchenrechtlern – Computertechnik ist noch kein Neuanfang – Gründe für die Realtätsferne: es fehlt an Basiskontakt und theologischer Fortbildung – Wann wird man den Wert flexibler Rechtsordnungen erkennen?
Knut Walf, Nijmegen

SPIRITUALITÄT Nr. 15/16   15. August 1978
Studium der Theologie: Vom tridentinischen Seminar bis zur Revision des Kirchenrechtes: Ausrichtung auf dauernd überholte Modelle – Was ist ein Charisma? – Die subversive Wirkung der Religion und deren Domestizierung – Suche nach Alternativen der spirituellen Ausbildung.
Knut Walf, Nijmegen

KIRCHENRECHT Nr. 4   29. Februar 1976
Kosmetik des Weiherechts? Die Revision des Sakramentenrechts fasziniert höchstens ihre Verfasser – Bei den 51 Canones zur «Weihe» bleiben besonders viele Wünsche offen – Die Frau ausgeklammert – Seminarerziehung – Viele überflüssige Bestimmungen.
Knut Walf, München

KIRCHENRECHT Nr. 21   15. November 1972
Neue Bestimmung im Weiherecht: Niedere Weihen werden abgeschafft – Neuregelung des Diakonates – Keine zweite Ehe für Diakone nach dem Tod der ersten Frau – Zölibatsversprechen wird zur Zölibatsweihe erhöht – Zerbrochenes Pozellan – Lösen rechtliche Anordnungen das anstehende Sachproblem?
Knut Walf, München


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