ORIENTIERUNG    

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ISLAM Nr. 1   15. Januar 1987
Scharia – Zankapfel der Re-Islamisierung: Innerhalb Allahas Offenbarung regelt die Scharia die äußeren Beziehungen der Menschen – Kein Recht im modernen Verständnis, sondern unfehlbarar Pflichtenkatalog – Für den Geltungsbereich ist das Territorialprinzip bestimmend – Vielzahl von Interpretationsrichtungen – Zunehmende Tendenz zur Wiedereinführung – Die aktuelle Diskussion und Rechtspolitik in Ägypten – Die iranische Version fällt in die vorislamische Barbarei zurück.
Heinz Gstrein, Tunis

SUDAN Nr. 13/14   15. Juli 1986
Neubeginn nach den Parlamentswahlen? An der Schnittlinie von Nord- und Schwarzafrika – Christliche Mission im Südsudan – Nach der Unabhängigkeit – Durch Vermittlung von Haile Selassie Autonomie für die Südregion – Numeiri führt 1983 das islamische Recht ein – Christliche Vorschußlorbeeren für den Wahlsieger von 1986, Sadek al-Mahdi – Die Frage der Glaubensfreiheit bleibt offen.
Heinz Gstrein, Tunis

ALBANIEN Nr. 21   15. November 1984
Religiöse Präsenz im atheistischen Staat: Indizien für eine Wiederentdeckung des religiösen Erbes in Volkstum unt nationaler Erinnerung – Die politische Karriere von Anastas Kondo: vom Erfolgsautor zum Regierungsmitglied – Vertreter eines toleranten Kurses stammen aus orthodoxen Familien – «Falken»sind weitgehend islamischer Herkunft – Freiheitsheld Georg Kastriota, genannt Skanderbeg, im epischen Roman «Skenderbeu» von Sabri Godo – Offizielle Neubewertung der Religion: Ausschaltung von Mehmet Schehu und das politische Tagebuch von Enver Hoxa.
Heinz Gstrein, Neumarkt/Steiermark

ISLAM Nr. 15/16   15. August 1984
Elemente sozialer und wirtschaftlicher Utopien: Pluralität in der Reform-Diskussion – Unlösbare Verknüfpung der Predigt Muhammads mit der Bildung einer Muslim-Gemeinde – Ihre Grundregel: Universale Verbrüderung – Politisch wirksam wird sie im ideal-eschatologischen Sinn – Divergente Auslegungstraditionen in den Rechtsschulen – Ibn Hazms (gest. 1064) radikale Forderungen – Derwisch-Bruderschaften als Horte sozialer Utopie – Modernistische Bewegungen – Heilsweg zwischen Kapitalismus und Kommunismus?
Heinz Gstrein, z. Zt. Bagdad

LIBANON Nr. 22   30. November 1983
Drusen – Von der Gnosis zum Sozialismus: Eine Volksgruppe mit traditioneller Führungsrolle unter den libanesischen Kommunitäten – Jahrhundertealtes Bündnis mit christlichen Maroniten brach Mitte des 19. Jahrhunderts auseinander – Seither (unter religiösem Vorzeichen) im Sozialen verwurzelnde Erbfeindschaft – Schreckliche Bilanz bei der Ausmerzung der Maroniten aus dem Schuf – Versuche zur Neuordnung – Kamal Dschumblat gründet progessiv-sozialistische Partei – Überwindung des Konfessionalismus und Annäherung an islamischen Sozialismus – Neuerdings Ansteckung durch den Chomeini-Virus.
Heinz Gstrein, Judenburg/Steiermark

ISLAM Nr. 20   31. Oktober 1983
Suche nach einer echten Reform: Fünf Jahre nach der Revolution in Iran – Das vielfältige Gesicht der Re-Islamisierung – Einführung der Scharia (islamisches Gesetz) in mehreren arabischen Staaten – Nach historisch-kritischer Analyse ist Scharia nicht mit der Inspiration des Islam identisch – Zum Reformprogramm der Derwisch-Bruderschaften und der Muslim-Brüder – Die unabgegoltenen Hoffnungen der islamischen Frauen – Einsatz der Religion zur Machterhaltung.
Heinz Gstrein, Judenburg/Steiermark

IRAN Nr. 18   30. September 1981
Erst das Blutbad, dann der Kommunismus? Präsidentschaftswahlen in den von Chomeini kontrollierten Provinzen – Unmittelbar nach Abschaffung der Monarchie gab es erstaunliche Freiheitsrechte – Schwäche und Unentschlossenheit Bani Sadrs gaben den Fundamentalisten Auftrieb – Verheerende Folgen des Anschlags auf deren Führer – Selbst Bani Sadrs ruft zur Schonung des Lebens von Chomeini auf – Volkspartisanen «Fedajin Chalq» einst am schwächsten, jetzt am stärksten.
Heinz Gstrein, z.Z. Teheran

TÜRKEI Nr. 3   15. Februar 1981
Modernisierung in der Krise: Der Prozeß der Verwestlichung nach rückwärts verfolgt – Rolle der Sultane und der Armee in den Sukzessiven Reformversuchen – Widerstände gegen Atatürk und ungebrochene religiöse Tradition im Lnadvolk – Re-Islamisierung oder Kommunismus: Läßt sich dieses extreme Dilemma überwinden? – Dichter Jaschar Kemal knüpfen an vorislamisches Nomadentum an.
Heinz Gstrein, z.Z. Istanbul

IRAN Nr. 1   15. Januar 1981
Chancen für die christliche Mission in der Nach-Chomeini-Ära? Im Rahmen der Regime-Krise hat Abkehr vom Schiitentum bereits begonnen – Allgemeine Tendenz zum Unglauben, daneben Bekehrungen zum Christentum – Bevorzugt werden evangelische Kirchen, ferner die katholische ob ihrer einheimischen Kultsprache – Geschichtlicher Rückblick: Muslimmission der Orden im Mittelalter – Seit dem 19. Jahrhundert Evangelisierung durch Anglikaner und Presbyterianer – Geiselnahme und Prostestantenverfolgung 1980 – Wie sind christliche Bekehrungen während der Re-Islamisierungswelle überhaupt möglich? – Symptomatische Parallele im letzten Jahrzehnt in Ägypten.
Heinz Gstrein, Kairo

ÄGYPTEN Nr. 19   15. Oktober 1980
Christen und Re-Islamisierung: Anpassung aller Gesetze an die Scharia bringt koptische Minderheit in Bedrängnis – Labile Ruhe im Religionsstreit – Unterschiedliche Christenpolitik der Präsidenten Nasser und Sadat – Gut geschulte Christen in einflußreicher Position – Bunte und teilweise paradoxe Geschichte der christlichen Kirchen – Der eigenwillige Fest- und Heiligenkalender.
Heinz Gstrein, Kairo

ISLAM Nr. 12   30. Juni 1979
Erneuerung oder Rückschritt durch Saudi-Arabiens Wahhabiten? Puritanischer Winkelstaat gelangt durch Ölreichtum zu Weltgeltung – Muhamed Ahmad rief das eschatologische Gottesreich strikter Observanz aus – Verbindung als Ansar-Sekte mit der sudanisischen Umma-Partei – Idealisierung der Ursprungszeit und Aszetismus – Ablehnung jeder Neuerung – Kontroverse um den Kapitalzins – Grundsätze der Re-Islamisierung.
Heinz Gstrein, Kairo

KULTURPOLITIK Nr. 17   15. September 1978
Assyrische Christen im Irak: Außenpolitische Öffnung und innenpolitische Liberalisierung – Zur Geschichte der ostsyrischen Kirche – Ihr Ursprung in der aramäischen Sprachgemeinschaft – Minderheit im politischen Kräftefeld – Patriarchenwahl und Reformsynode – Bekenntnis zur Scholle in Dankadresse an Baath-Partei – Saddam Hussein als Inspirator einer autonomen Kulturpolitik.
Heinz Gstrein, z.Z. Bagdad

ISLAM Nr. 12   30. Juni 1978
Zur hebräischen Koranübersetzung: Ein katholischer Alttestamentler entdeckt das Spätjüdische im Islam – Zahlenmystik und Hebraismen – Neue Variation auf das alte monotheistische Thema der Semiten – Rabbinistisches Gottesbild und christlich geprägte Christologie – Synagoge, Kirche und Moschee müßten zu dritt zusammenfinden.
Heinz Gstrein, Kairo

ZYPERN Nr. 1   15. Januar 1978
Die Präsidentschaftswahlen und der Erzbischof: Im Februar fällt die Entscheidung – Ausgangslage unter dem interimistischen Führer Spyros Kyprianou – Entführung seines Sohnes durch Ultras – Die übrigen Anwärter – Seine Loslösungstendenzen von den USA und Westeuropa sichern ihm die kommunistische Unterstützung noch nicht zu – Die entscheidende Rolle von Erzbischof Chrysostomos I. – Trotz Aufgabe der kirchlich-weltlichen Doppelrolle des Vorgängers ist er der Hausherr der Inselrepublik – Seine kirchliche Karriere – Grundsatzerklärung und politisches Programm des Antikommunismus – Wie sieht es aber in seiner Kirche aus?
Heinz Gstrein, z.Z. Nikosia

ÄGYPTEN Nr. 22   30. November 1977
Sadat und der religiöse Aufbruch: Allgemeine Liberalisierung kam Christen und Muslimen zugute – Kopten nicht mehr Stiefkinder des Sadat-Regimes – Aufatmen nach der Verfolgungszeit – Islam-Konzil in Kairo – Vom politischen Fanatismus zu einer religiös inspirierten Toleranz – Gemäldeausstellung eines Juden und «Konzilsaula» im Parteihaus – Ungeahnter Aufschwung des religiösen Schrifttums.
Heinz Gstrein, Kairo

GRIECHENLAND Nr. 20   31. Oktober 1977
Weg mit dem Oberistenbischöfen!: Es geht um die «Entjuntisierung» des Episkopates und die Ehescheidung – Die Konservativen stört Erzbischof Seraphims Juntanähe weniger als seine ökumenische Gesinnung – Sein Rechtsextremismus jedoch ist ein Hemmschu für Arbeiter und Intellektuelle – Die Obristenbischöfe nicht über einen Leisten schlagen – Anschläge auf Bibelzentren und Schönheitskonkurrenzen – Staat droht mit Einführung der Zivilehe.
Heinz Gstrein, z.Z. Athen

ÄTHIOPIEN Nr. 2   31. Januar 1977
Das Dilemma der äthiopischen Kirche: Nach der Linksrevolution noch nicht ganz «Kirche des Schweigens» – Keine Parallele zur russischen Oktoberrevolution – Unterschiedliche Folgen der Enteignung kirchlichen Grundbesitzes – Hintergründe der Patriarchenwahl – Nach dem Verschwinden Theophilos I. überraschende Einsetzung des konservativen Johannes als Patriarchatsverweser – Er bereitete die Wahl des einfachen Mönchs Aba Melaku Woldet vor – Drei Fliegen mit einem Schlag – Die Namenswahl Takla Hajmanot II. besagt ein ehrgeiziges Programm: Vom Hof- zum Volkskirchentum.
Heinz Gstrein, Kairo


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