ORIENTIERUNG    

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STUDENTENGEMEINDE Nr. 20   31. Oktober 1972
Ein Konflikt und seine Folgen: Entwicklung der kirchlichen Arbeit im Hochschulbereich – Von der Caritasgruppe zur politischen Arbeit – Das Schwerpunktprogramm der KDSE als Stein des Anstoßes – Zu wenig CDU-ähnlich? – Selbstkritik in der Studentengemeinde – Das Konzept der Bischöfe – Die Trennung von Seelsorge und Politik, von Gemeinde und Verbänden – Beide Konfliktspartner von der Entwicklung überholt – Desinteresse der Studenten – Problematik von Glaube und Wissenschaft ungelöst – Zukunftsperspektiven – Fachorientierte und fachübergreifende Arbeit – Manifest für eine «offene Kirche».
Wolfgang Bender, Frankfurt

STUDENTEN Nr. 12   30. Juni 1968
Der Aufstand in der Provinz: Bericht aus Lyon – Ungebetene Mitstreiter in der Universität: der Mob – «Contestation» und «Participation» – Sprengung des Nationalismus – Trend nach Weltkultur – Mehr Fremdsprachen gefragt – Die Naturwissenschafter halten Ordnung – Konkrete Forderungen: Gemeinsame Grundbildung, Aufhebung der «großen Schulen» – Vergleichspunkte in Osteuropa – Dilemma der Gesetzlichkeit – Gewalt löst keine Probleme.
Robert Hotz, Lyon/Zürich

STUDENTEN Nr. 11   15. Juni 1968
Herausforderung an die Hochschulgemeinden: Studentische Kritik gegen das kirchliche Amt – Kirche als Öffentlichkeits- und Freiheitsraum – Darf sie weiterhin als Interessengruppe auftreten? – Ist ein Teil des sogenannten Establishment? – Das Volk Gottes gehört dem Herrn – Christliche Solidarität mit revolutionären Kräften – Hörigkeit ist keine christliche «Funktion» – Kirchlicher Existenzboden für intellektuelle Opposition – Freiheit und Mündigkeit sind keine Konzession – Hochschulgemeinden als Modell für die Kirche der Zukunft.
W. Ruf, Konstanz/M. Gugel, Freiburg i. Br.

STUDENTEN Nr. 10   31. Mai 1968
Warum sind es Studenten, die opponieren? Kein bloßer Generationenkonflikt – Soziologische und psychologische Gründe – Sozialkritischer Charakter der Demonstrationen – Rolle der Sozialwissenschaften – Gründe des Unbehagens an Gesellschaft und Staat – Der anonyme Bereich der Interessen – Alleinherrschaft der Ordinarien an der Universität – Entmündigung der Studenten – Unkontrollierbare außenuniversitäre Einflüsse – «Reine Wissenschaft» – Reform der Universität.
W. Ruf, Konstanz/M. Gugel, Freiburg i. Br.

STUDENTEN Nr. 8   30. April 1961
Der Studenten geistige Lage: I. Drei Merkmale an deutschen Hochschulen: Anwachsen der Zahl – Loser Kontakt mit Professoren, nur Fachausbildung, Studenten als «Anstaltsbenützer» – Nicht verbindliche Ideale der Vergangenheit – 2. Mentalität der Gegenwartsstudenten: Nüchternheit: Humane Wahrheitsfrage weniger direkt gestellt – Als Lebensfrage trotzdem vorhanden – Sachlichkeit – Unsicherheit: Daseinsangst und nur relativ präsente Kirche – Lebenshunger und Fremdheit gegenüber autoitärer Kirche – Offenheit für konkrete Lebenshilfe – Vereinzelung: die pluralistische Gemeinde – Der antlitzlose und der persönlich geprägte Mensch – Attentismus: Empfinden für das Geschichtliche – «Abwarten».
Othmar Dessauer


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